Nach jeder Reinigung

Leeren Sie den Staubbehälter, bevor er ganz voll ist. Ein überfüllter Behälter verringert die Saugleistung. Bei Stationen, die den Behälter selbst absaugen, genügt es, den Beutel in der Station im Auge zu behalten.

Sehen Sie sich auch die Bürsten an. Wenn sich ein Kabel, ein Schnürsenkel oder lange Haare darum wickeln, entfernen Sie sie sofort, sonst wird der Bürstenmotor unnötig überlastet. Wenn Ihr Roboter auch wischt, spülen Sie den Mopp nach jeder Reinigung aus und lassen Sie ihn trocknen.

Einmal pro Woche

  • Hauptbürste: Nehmen Sie sie heraus und entfernen Sie aufgewickelte Haare und Fasern, vor allem an den Enden bei den Lagern. Dabei helfen eine Schere oder das Reinigungswerkzeug, das meist dem Roboter beiliegt.
  • Seitenbürste: Prüfen Sie, ob sich darunter Haare sammeln und ob die Borsten verbogen sind.
  • Filter: Klopfen Sie ihn über dem Mülleimer aus. Viele Filter dürfen nicht mit Wasser gewaschen werden – halten Sie sich an die Anleitung.
  • Sensoren: Wischen Sie mit einem weichen, trockenen Tuch die Sensoren an der Unterseite ab (sie erkennen Treppen), die Fenster am Stoßfänger und bei Robotern mit Kamera oder Laser auch deren Abdeckung.
  • Ladekontakte: Wischen Sie die Kontakte am Roboter und an der Station ab, damit er zuverlässig lädt.

Einmal pro Monat

  • Vorderrad: Ziehen Sie es heraus und befreien Sie die Achse von Haaren und Staub. Ein blockiertes Rad bremst den Roboter und belastet die Radmotoren unnötig.
  • Antriebsräder: Wischen Sie das Profil ab und prüfen Sie, ob sich die Räder frei drehen und federn.
  • Wassertank: Spülen Sie ihn bei wischenden Robotern aus, damit er nicht unangenehm riecht.

Verschleißteile: wann Sie sie tauschen sollten

Filter, Bürsten und Wischtücher nutzen sich auch bei guter Pflege ab. Bei neueren Modellen erinnert Sie die App an den Tausch, ansonsten halten Sie sich an die Anleitung. Einen abgenutzten Filter erkennen Sie daran, dass er sich nicht mehr sauber ausklopfen lässt, eine abgenutzte Bürste an verbogenen oder abgebrochenen Borsten.

Akku: so schonen Sie ihn

Ein Akku altert mit jeder Ladung und mit der Zeit. Am meisten schaden ihm aber Hitze und Tiefentladung.

  • Stellen Sie die Ladestation nicht neben die Heizung oder in die direkte Sonne.
  • Sofern der Hersteller nichts anderes empfiehlt, lassen Sie den Roboter zwischen den Reinigungen auf der Station.
  • Wenn Sie ihn länger nicht benutzen, etwa während des Urlaubs, laden Sie ihn auf und lagern Sie ihn trocken und kühl. Ein völlig leerer Akku, der lange liegt, wacht womöglich nicht mehr auf.

Dass der Akku zur Neige geht, erkennen Sie daran, dass der Roboter nur einen Teil der Wohnung reinigt und zum Laden zurückkehrt oder gar nicht mehr zur Station zurückfindet. Der Akkutausch gehört zu den häufigsten Reparaturen an Saugrobotern. Wir prüfen aber immer zuerst, ob das Problem nicht in der Ladeelektronik oder der Station liegt.

Wann der Roboter in den Service sollte

  • er lädt nicht oder findet die Ladestation nicht
  • er dreht sich auf der Stelle, fährt rückwärts oder stößt gegen Hindernisse
  • er meldet auch nach der Reinigung einen Rad-, Bürsten- oder Saugfehler
  • er nimmt keinen Schmutz auf, obwohl Filter und Bürsten sauber sind
  • er klappert, ist laut oder riecht verbrannt (dann sofort ausschalten)

Wir reparieren Saugroboter von iRobot Roomba, Roborock, Xiaomi, RobZone und LG HomeBot. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Saugroboter-Reparatur, und für Roombas gibt es eine eigene Seite.